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Presse

Hier finden Sie aktuelle Pressetexte und Fotos zu den Veranstaltungen im neuen Steiermarkhof!
 


Andreas Woyke - Klavierabend

CD-Präsentation „Festas Suramericanas“ und „Braiding Chopin“

Ein Konzert der Spitzenklasse bot der Pianist Andreas Woyke im Steiermarkhof.  Seine beiden CDs „Festas Suramericanas“ sowie „Brading Chopin“ lieferten die inhaltlichen Grundlagen, die vom Künstler in spektakulärer und eindrucksvoller Weise realisiert wurden. Zum einen versetzte vor allem das Tempo der südamerikanischen Klaviermusik ins Staunen, zum anderen zeigte sich vor allem in den Übergängen von dieser in die interaktionistischen Chopin-Eigenkompositionen, dass die Koryphäe sein Handwerk mehr als nur beherrscht. Ein Konzept des Künstlers ist es, Spannungen aufzubauen und diese auch wieder aufzulösen. Das ist ihm an diesem fulminanten Abend definitiv gelungen – Andreas Woyke weiß sein Publikum immer wieder zu begeistern.

Bild: Ing. Johann Baumgartner, MAS und Andreas Woyke (© Foto: Christine M. Kipper)

Text: Ing. Johann Baumgartner, MAS (Kulturreferent des Steiermarkhofs)

 


Kraft des Herzens, Melodie der Farben – Buchpräsentation Franz Weiss

Presseinformation, Graz, 13.11.2018

Das Œuvre von Franz Weiss umfasst Kirchen- und Kapellenausstattungen, Kleindenkmäler und historische Zyklen in den Techniken der Fresko- und Seccomalerei, der Email-, Tafel-, Hinterglas- und Tuchmalerei, der Kupfertreibarbeiten, des Mosaiks und der Farbglasfenstergestaltung sowie der Bildhauerei in Holz und Stein. Zum Lebenswerk des Künstlers gehören außerdem das Medium der Aquarell- und Hinterglasmalerei, die Technik des Holzschnittes mit 408 Motiven, weiters Buchillustrationen und Bucheinbände. Zudem sind seine Tätigkeiten als Pädagoge hervorzuheben, da es ihm ein großes Anliegen war, sein Wissen zu teilen.

Deshalb ist es auch kaum verwunderlich, dass die Arbeiten von Franz Weiss auch weit über die steirischen und österreichischen Grenzen hinaus bekannt sind und in besonderem Maße geschätzt werden.  Gewachsen aus der Tradition, der Liebe zur Natur und der Heimat bilden die Persönlichkeit von Franz Weiss und sein Kunstschaffen eine untrennbare Einheit. In der strengen Formgebung spiegelt sich vor allem seine Individualität wider.

Dass es über das Werk von Franz Weiss sehr viel zu sagen gibt, bestätigt der Kunsthistoriker Em. Univ.-Prof. Dr. Götz Pochat mit seinem interessanten Referat über einige ausgewählte Werke aus dem Buch.

Ganz besonders ist das Engagement von Berta Prassl hervorzuheben, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz einen besonderen Beitrag dazu leistet, Franz Weiss und sein Werk für alle sichtbar zu machen.

Und das ist noch nicht alles: An einem neuen Buch wird bereits fleißig gearbeitet, so Berta Prassl.

Bild v.l.n.r.: Prassl, Em. Univ.-Prof. Dr. Götz Pochat, Berta Prassl, Altbgm. Dr. Alfred Stingl, Ing. Johann Baumgartner, MAS, (Foto: © Christine M. Kipper)

Text: Ing. Johann Baumagartner, MAS

 


80 Jahre Günter Brus

Graz-Premiere "Der Frackzwang" von Günter Brus

Presseinformation

Graz, 03.10.2018

Wenn der große österreichische Zeichner, Maler, Denker, Aktionskünstler und Literat Günter Brus sich zu seinem 80. Geburtstag mit dem Theaterstück „Der Frackzwang“ (Uraufführung in Weiz nach 42 Jahren) in Graz präsentiert, dann ist das ein zentraler Moment für die Kunst in Österreich. Der letzte radikale Performer Günter Brus ist 80 Jahre alt und zählt zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit.

Sein Euvre stellt eine Revision der Kunstgeschichte dar, denn Anpassung entsprach seit jeher nicht den Zielen des rebellischen Kunstschaffenden. Auf seinem autonomen Weg in der Kunst stieß er oft an die Grenzen der Akzeptanz. Heute hingegen genießt er Anerkennung und Ruhm, seine Arbeiten stellen ein signifikantes Zeitdokument des Wiener Aktionismus dar.

Als radikaler Vertreter dieser Bewegung richtet sich der Ausnahmekünstler

mit einem internationalen Stil an seine Betrachter. Es ist keine leichte Kost, doch seine Werke widerspiegeln verborgene Verletzungen, die ohne Zensur an die Öffentlichkeit gelangen. Seine Positionen fordern den Betrachter heraus, Konventionen zu überdenken und neu zu definieren, im Sinne eines offenen Prozesses, der eine freie Interpretation ermöglicht.

Mit seinem eigenständigen Weg in der Kunst setzt er Kontrapunkte und taucht ab in sein eigenes ICH. Authentizität hat für ihn höchste Priorität, Brus hat sich nie verbogen, er ist kein Opportunist, sondern ein Grenzgänger mit kunsthistorischem Hintergrund.

Es ist seine Leidenschaft und die Tiefe des Lebens, die er uns auch mit dem Theaterstück vor Augen führt. In selbstreferenziellen Passagen wird den Fragen nach „RICHTIGER KUNST“ und der Definition von Genie und Talent nachgegangen.  In diesem Balanceakt werden wir vom Künstler bewusst an die Grenzen des Erklärbaren geführt. Mit der jungen Theatergruppe „Das Planentenparty Prinzip“ präsentiert sich Günter Brus erneut jung, erfrischend, provokant und erneuernd.

Anlässlich seines 80. Geburtstags würdigen das Belvedere, das Bruseum im Universalmuseum Joanneum, Kunsthaus Weiz sowie das Leopoldmuseum in Wien sein Gesamtwerk mit umfassenden Ausstellungen.

Der Steiermarkhof zeigt am 05. Oktober, anlässlich des  80 Geburtstags von Günter Brus (Premiere in der Landeshauptstadt) das Theaterstück „Der Frackzwang“

Johann Baumgartner, Ing. MAS | Kulturreferent, Kurator

Foto ©: Nestroy (Foto 1); Steiermarkhof / H. Pachernegg (Fotos 2-11)


„Weltkörper“ von Gernot Baur

Dr.in Christa Steinle, Kommissärin Kunstbiennale Venedig 2017

zur Eröffnung der Ausstellung "Weltkörper" von Gernot Baur am 13.09.2018 im Steiermarkhof

 

Der Ursprung der visuellen Kunst begann - gemäß der Erzählung von Plinius d. Ä., dem römischen Philosophen aus dem 1. Jh. n.C. mit der Umformung der reinen Linie in eine darstellende Linie, mit der Zeichnung einer Silhouette. Dem Mythos zufolge nimmt eine junge Dame aus Korinth Abschied von ihrem Geliebten und sieht den Schatten, den sein Körper an die Wand wirft. Daraufhin greift sie nach einem Werkzeug, um die Kontur des Geliebten an die Wand zu zeichnen, damit etwas von ihm anwesend bleibt, während er abwesend ist. Die Zeichnung, il „Disegno“ bildete für Michelangelo das Synonym für die Gesamtheit der bildenden Künste, inklusive der Architektur.
Die Geburt der Moderne beginnt ebenfalls mit der Linie. „Vom Punkt zur Linie zur Fläche“ heißt das berühmte Buch von Kandinsky (1926) und das pädagogische Skizzenbuch von Paul Klee (1925) besteht ebenfalls nur aus Punkten und Linien. Die Moderne begann mit der Verabsolutierung der Linie. Dies wird bestätigt durch Zitate einer Reihe von Künstlern beispielsweise des russischen Malers und Designers Alexander Rodtschenko, der 1921 sagte: „die Linie ist das Erste und das Letzte, sowohl in der Malerei als auch generell in jeder Konstruktion.“ Oder wenn Kandinsky schreibt: „Zeichnen ist eine gestische Umsetzung von geistigen Prozessen und mündet in die künstlerische Form. Die Inspirationsquellen sind vielfältig, ebenso der Duktus der Linie, des Strichs“.
Die ersten Quellen des gestischen Ausdrucks entstanden bereits vor ca. 35.000 Jahren, Zeichen, Spuren, Linien und Punkte auf kleinen Plättchen aus Stein oder Holz eingeritzt, - graphische Elemente als kommunikative Gesten. Der Ursprung dieser Zeichen liegt in einer Art Datenspeicherung, in sakralen Riten oder im Bewegungsdrang des Menschen, in der Motorik oder Gestik der Hand, die unter einem Zwang zur Form, zur Gestaltung steht. Die Motorik des Körpers tendiert zum Rhythmus, denn Rhythmus ist Gestalt in der Zeit, Form ist Gestalt im Raum. Mit der Gestik, die als Spur der Hand Linien auf einem Blatt Papier hinterlässt, hat der Mensch sein erstes Ausdrucksmedium gefunden, die Zeichnung.
Die ungegenständliche Kunst, die abstrakte Kunst, begann mit der Verselbständigung der Linie, aber Linie bedeutet auch Bewegung, Bewegung der Hand und des Körpers.

Deswegen spricht Gernot Baur selbst vom Zeichenprozess als Wahrnehmungs- und Erkenntnisbewegung. Der Zeichenprozess erzeugt Spurenextrakte, die als Tanz- und Schreibbewegung gelesen werden können. Denn der Künstler zeichnet nicht nur mit der Hand, sondern mit dem ganzen Körper, so wird die Bewegung der Hand zur Bewegung des Körpers. So entsteht ein Raum, den der Zeichner mit dem Papier und dem Graphitstift verkörpert.

In der Psychologie nennt man den reinen Wahrnehmungsakt, die Bewegung der Augen bei der Wahrnehmung der Welt, Perzeption. Die Bewusstwerdung von Wahrnehmung, dass wir sehen, spüren und wissen, nennt die Psychologie – Apperzeption. Die Bewegung der Hand schafft also nicht nur Bewegung im Raum der Wahrnehmung, sondern auch Bewegung im Bewusstseinsraum, - im Kopf. Wenn also G. Baur sagt: „Zeichnen ist wie eine Sprache ohne Worte, damit kann man Erzählungen generieren, die ohne Umwege über Wörter durch das Nervensystem direkt in das Bewusstsein gelangen und Gedanken und Empfindungen auslösen können, die in einen neue Richtung führen“, sagt er genau das, die Bewegung der Hand als Bewegung im Bewusstsein.

Das ist es, was G. Baur anstrebt: Der Zeichenprozess nicht nur als äußerer Wahrnehmungsprozess der Gegenstandswelt, als Darstellung des äußeren Kosmos, sondern er will einen Zeichenprozess als innere Wahrnehmungs - und Erkenntnisbewegung begreifen. Nicht nur mit der Hand greifen, sondern mit dem Hirn begreifen. So entsteht etwas, was G. Baur „Seinssprache“ nennt, die schon genannte „Sprache ohne Worte“, die direkt in das Nervensystem, in das Bewusstsein eindringt. Damit steht G. Baur im Zentrum der Moderne.

Die moderne Kunst will ja nicht nur die Welt darstellen, sondern sie will auch darstellen, mit welchen Mitteln wir arbeiten, darum heißt auch Kandinskys Buch im Untertitel „Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente“. Der Haupttitel, wie schon gesagt, lautet „Punkt zur Linie zur Fläche“, das Wort Farbe kommt nicht vor. Mit „Punkt zur Linie zur Fläche“ beschreibt Kandinsky genau das Arbeitsfeld.

Was die Kunst von G. Baur so einzigartig macht, ist die Art und Weise, mit der er den äußeren Kosmos mit dem inneren Kosmos verbindet, also die mentalen inneren Bilder mit den gegenständlich äußeren Bildern.
Die Verarbeitung der Sinnesdaten in der Wahrnehmung der Welt durch das Subjekt und die Welt der Objekte. Das Reich der Zeichen und der Dinge verbindet er durch seine Hand, genauer gesagt durch seine künstlerische Handschrift. Das Wort Manufaktur kommt vom lateinischen Wort Manus = Hand. Manufaktur heißt also so viel, wie mit der Hand gemacht. Das Wort Manuskript bedeutet so viel , wie mit der Hand geschrieben. Die Handzeichnungen von G. Baur sind also Manufaktur einer eigenen künstlerischen Welt und Manuskript einer externen Welt. Wenn wir seine Zeichnungen betrachten, fällt die häufige Verwendung des Kreises auf. Diese Kreise könnten den Eindruck vermitteln, als würden sie Ausschnitte der Welt durch ein Mikroskop oder durch ein Fernrohr zeigen, also den Mikrokosmos, die Welt der kleinsten Teilchen und den Makrokosmos, die Welt der größten Räume – die Welt der Verdichtung und die Welt der Expansion.

Man könnte aber auch den Eindruck gewinnen, wir sehen aus dem All auf die Erde, die von Satelliten umkreist wird oder wir sehen auf einen anderen kosmischen Körper, der vermessen oder wie mit einem Skalpell durchschnitten wird. Die  schlierenförmigen Gebilde, die sich um diese runden Formen, Kreise, Ellipsen, ziehen, muten an wie Korpuskel (v. lat. corpus= Körper), also kleinste Körperteilchen oder wie weit entfernte, gigantische Himmelskörper oder Galaxien. Man muss sich den Standort, von dem aus G. Baur die Welt betrachtet, so vorstellen: Einerseits wie der britische Universalgelehrte Robert Hooke, der 1665 in seinem Hauptwerk „Micrographia“ mittels Handzeichnungen die Ergebnisse seiner Untersuchungen u.a. an einem Korken unter Mikroskop, publizierte. Dabei erinnerten ihn die Hohlräume im Korken an den Grundriss einer Mönchsklause, an die Nachbarschaft von Zellen, deswegen heißt die kleinste Einheit des Korken: Zelle. Darum sprechen wir von Zellbiologie. Sie sehen, hier vermischen sich das Organische und das Geometrische, wie in den Zeichnungen von G. Baur.

Andererseits könnte man sich vorstellen, G. Baur nimmt die Position von Galileo Galilei ein und betrachtet durch das Fernrohr den Mond, dessen Oberfläche durch die kosmischen Schlieren etwas undeutlich wird. Baurs Zeichnungen leben von der Ambivalenz, sie sind Micrographia, - Schrift des Kleinen à la Hooke und Macrographia, Schrift des Großen à la Galilei. Sie verweisen auf die Mikrowelt der biologischen Kleinkörper, Pflanzen, Mineralien, Tiere etc. und auf die Makrowelt der himmlischen Großkörper. Durch diese Verbindung von Mikro- und Makrokosmos, von Pflanzen und Asteroiden, schafft er einen eigenen künstlerischen Kosmos, einen eigenen Körper, eine eigene Welt, den Weltköper à la G. Baur.

Dadurch nimmt er uns mit auf eine ganz besondere Reise. Sowie Stanley Kubrick in seinem berühmten Film von (1968) „A Space Odyssee“. Dieser Film legt Zeugnis ab vom Wunsch des Menschen nach einer Reise ins All, metaphorisch eine Reise in den Körper des Kosmos. Gleichzeitig wollen wir auch in das Innere des eigenen Körpers reisen, doch der wichtigste Körper ist der, den wir bewohnen, die Erdkugel, der Globus, der Kreis unseres Lebens. Dieser einzigartige Weltkörper, wie er empfunden und gedacht wird, den zeichnet G. Baur und er zeichnet ihn auf einzigartige Weise.
Bei seiner Auseinandersetzung mit der Natur, mit der Mikro- und Makronatur, vermeidet er zwei Fallen. Er zeichnet weder naturalistisch wie in der Vormoderne, noch so abstrakt wie sein Lehrer Max Weiler, sondern wie eben ausgeführt, ist sein Blick apparativ gesteuert. Er zeigt uns die Natur, wie sie nur mit Apparaten gesehen werden konnte, wie mit dem Mikroskop oder dem Teleskop. Er zeichnet die Natur unter apparativen Bedingungen, dadurch gelingt es ihm sowohl gegenständliche wie symbolische Formen zu versöhnen, sowohl wissenschaftliche wie künstlerische Bildvorstellungen gleich zu setzen.
Dadurch gelingt es ihm Größenordnungen so zu relativieren, dass Ausschnitte von Moos oder Flechten ausschauen wie Gebirgsplateaus, oder Wurzeln wie ganze Welten. Das unendlich Kleine spiegelt sich im unendlich Großen, wie schon der große Dichter, Naturmystiker und Zeichner, William Blake, 1803 in einem Gedicht „Auguries of Innocence“ geschrieben hat: „To see a world in a grain of sand. And a heaven in a wild flower. Hold infinity in the palm of your hand, and eternity in an hour“.

Die Matrix der Striche und Punkte von Baur bilden sowohl abstrakte Strukturen wie auch Mikro- und Makrowelten. Seine Zeichnungen laden uns ja nicht nur ein in eine Space-Odysee, sondern auch in eine Earth-Odysee, nicht nur in entfernte Welten in Bewegung, sondern auch in die naheliegende Welt der Erde, auf der wir uns bewegen. Der Mikro- und Makrokosmos sind die humanen Weltkörper, von denen die Menschen leben. Die Erinnerung daran, an dieses grundlegende Gesetz, macht das Oeuvre von G. Baur so wichtig und essentiell.

 

Fotos: (c) Heinz Pachernegg


Referentinnenfest

Auftaktfest zur neuen Bildungssaison 2018/2019 am 12.09.2018

Foto ©: Steiermarkhof / H. Pachernegg


August Trummer – ein steirischer Weinstock mit toskanischen Wurzeln

Nicht nur im Wein, sondern auch in den Kunstwerken von August Trummer findet man ein Stück Wahrheit. Wenn sich das Urgestein der „Steirischen Moderne“ August Trummer mit seiner Ausstellung „Jahreszeiten“ in der Hofgalerie des Steiermarkhofs präsentiert, dann ist das nicht nur ein wichtiger Moment für den Steiermarkhof, sondern auch ein bedeutender Augenblick für die Kunst in der Steiermark.

August Trummer, der mit seinem eigenen Stil bereits in der Vergangenheit Vorreiter war, tritt mit neuen Arbeiten an die Öffentlichkeit. Trummer hat seine Identität aus Tradition und Moderne entwickelt. Sein künstlerisches Schaffen ist erfüllt von einem sinnlichen Wechselspiel, die Farbgebung dient zur Bewusstmachung des Lebens. Sein eigenständiger Weg zeigt sich vor allem in der Anwendung unterschiedlicher Techniken: Aquarelle, Grafiken, Acryl und die aktuellen Ölbilder bilden nur einen beispielhaften Auszug. Die gegenwärtigen Arbeiten in der Hofgalerie des Steiermarkhofs spiegeln Momente einer anderen Welt wider, es ist eine Welt voller Frieden, Freiheit aber auch eine Welt voller Lust und Leidenschaft. Mit äußerstem Gefühl geht er auf die Natur ein und lässt dem Betrachtenden einen breiten Raum für die persönliche Interpretation. Seine verdichteten Landschaften basieren auf höchst ästhetischen Kompositionen, auf Erlebtem, auf Vergangenem oder auch Gegenwärtigem – und gewähren dem/der BetrachterIn neue Einblicke. August Trummer bedient sich kräftiger Farben und bringt mit der Farbe Violett seine persönliche Haltung zum Ausdruck. Er selbst bezeichnet sich als Diener der Schöpfung, der sich durch realistischen Expressionismus ausdrückt. In seinen Werken setzt er Kontrapunkte mit farbintensiven Akzenten, die die Leidenschaft und das Leben reflektieren. Der Maler und Meister August Trummer verfügt über eine sehr ausgeprägte Handschrift. In seinen Arbeiten rückt er die Südsteiermark ins Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Es zeichnet ihn besonders aus, dass er nicht große Meister kopierte, sondern seinen eigenen Stil entwickelte. Mit kunsthistorischem Hintergrund zeigt uns Trummer neue Ansichten der Steiermark, der Toskana und Venedigs, die tief berührend sind und seine technische Perfektion darstellen. In Zurückgezogenheit und Ruhe absolviert er den Schöpfungsakt in Graz und in der Toskana, seine Arbeiten hingegen treten lautstark an die Öffentlichkeit.

Ich wünsche dem unverzichtbaren steirischen Maler und Denker August Trummer noch eine große und ergiebige Schaffenszeit und danke ihm für die vielen persönlichen Begegnungen.

 

Ing. Johann Baumgartner, MAS

Kulturreferent des Steiermarkhofs

 

Foto: Fotostudio Pachernegg


Krapfensonntag

Einladung zum Krapfensonntag am 10. Juni im Steiermarkhof

Die Bäuerinnen des Bezirks Graz-Umgebung zeigen vor Publikum das Backen von 20 traditionellen süßen und pikanten Krapfen, die die Gäste anschließend genießen können.

Beginn um 10.00 Uhr mit der Trachtenkapelle Wetzelsdorf

Ort: Steiermarkhof, Ekkehard-Hauer-Straße 33, 8052


Landjugend Redewettbewerb 2018

Wir gratulieren sehr herzlich unserem Service-Leiter Manuel Repolusk zum Sieg der "Spontanrede" beim Landjugend-Redewettbewerb!

Quelle: Landwirtschaftliche Mitteilungen, Ausgabe Nr. 10; 15.05.2018

Foto rechts: Heinz Pachernegg


ARGE Vorstand

ARGE Bildungshäuser Österreich: Günther Lengauer als Vorsitzender bestätigt.


In der Generalversammlung der ARGE BHÖ wurde der amtierende Vorsitzende, Günther Lengauer aus dem Bildungshaus Sankt Magdalena, für eine weitere Periode wiedergewählt.

Abschied von Gertrude Rust
Gertrude Rust verabschiedet sich nach 12 Jahren im Vorstand der ARGE BHÖ in den wohlverdienten Ruhestand. Sie war 20 Jahre im Steiermarkhof als Wirtschaftsleiterin tätig und als guter Geist von Früh bis Spät für die Gäste und die MitarbeiterInnen im Einsatz. Am Umbau und an der Modernisierung des Steiermarkhofes war sie maßgeblich beteiligt. Die Ausstattung der Gastronomie trägt ihre Handschrift.
Im Vorstand der ARGE BHÖ war sie nicht nur als Schriftführerin tätig, sie organisierte auch die ARGE-Fortbildungen für WirtschaftsleiterInnen, für das Servicepersonal und für MitarbeiterInnen in der Reinigung mit viel Engagement und Herzblut.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Das ORF-Gremium ist seit letzter Woche komplett, Regierung und Organisationen entsandten die Räte.

Die Konstituierung des Publikumsrats fand am 03.05.2018 im ORF- Zentrum statt.

 

Johann Baumgartner (Steiermarkhof) ist neuer ORF- Publikumsrat und vertritt die Kunst in diesem Gremium.

Baumgartner wurde in den Ausschuss für Unternehmens- und Medienpolitik gewählt.

 

Dem Publikumsrat gehören folgende Mitglieder an:

Walter Ablinger (Behinderte Menschen)

Ing. Johann Baumgartner, MAS (Kunst)

Dir. Mag. Herbert Beiglböck (röm.-kath. Kirche)

Mag. Josef Buranits (Volksgruppen)

Dr. Christoph Erler (Konsumenten)

Walter Famler (Ideengarage – Liste Peter Pilz)

Mag. Rupert Haberson (Wirtschaftskammer Österreich)

Dr. Gerhard Heilingbrunner (Umweltschutz)

Mag.a Corina Heinreichsberger (Eltern/Familien)

Dr. Markus Hengstschläger (Hochschulen)

Präs. Mag. Klaus Hübner (Kammern der freien Berufe)

DDr. Matthias Karmasin (Akademie der Wissenschaften) Elisabeth Kern (Schüler)

Mag. Andreas Kratschmar (Politische Akademie der ÖVP)

Ernst Leo Marboe (neosLAB)

Mag. Walter Marschitz, BA (Eltern/Familien)

Sophie Matkovits (Jugend)

Willi Mernyi (Österreichischer Gewerkschaftsbund)

Dr. Siegfried Meryn (Dr.-Karl-Renner-Institut)

Helga Moser (Ältere Menschen)

Dr.in Maria Neisser (Ältere Menschen)

Barbara Nepp (FPÖ Bildungsinstitut)

Mag. Rainer Rößlhuber (Sport)

Mag. Martin Schenk (Evangelische Kirche)

Dr. Josef Siffert (Landwirtschaftskammer Österreich)

MMag.a Dr.in Petra Stolba (Touristik)

Dr. Georg Watschinger (Sport)

Mag.a Dr.in Regina Weitlaner (Bildung)

MMag. Bernhard Wiesinger, MBA, MPA (Kraftfahrer)

Mag. Daniela Zimmer (Bundesarbeitskammer)

 


Woche der Landwirtschaft: Herkunft der Lebensmittel in Kantinen erkennbar machen

Presseinformation

Graz, 26. April 2018

 

Präsident Franz Titschenbacher: Steirerinnen und Steirer wollen mehrheitlich heimische Zutaten im Essen. Auslobung mit Zeichen „Gut zu wissen“. Landwirtschaftskammer zeichnet „Gut zu wissen“-Botschafter aus.

 

Herkunftskennzeichnung im Fokus der Woche der Landwirtschaft. Bei der Woche der Landwirtschaft (29. April bis 6. Mai 2018) dreht sich österreichweit alles um die Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung. In Schulen, Kantinen, Mensen, Krankenhäusern sowie Pflege- und Seniorenheimen ist die Lebensmittelherkunft meist unklar. „Die Gäste und Kunden haben keine Wahlfreiheit, wünschen sich aber Transparenz durch eine klare Herkunftskennzeichnung des Kantinen-Essens“, unterstreicht Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher. Das bestätigt auch eine brandaktuelle, repräsentative GfK-Umfrage vom März 2018: Die Steirer sind österreichweit die größten Konsumpatrioten – 79 Prozent wünschen sich eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung der Zutaten wie Fleisch und Eier sowie von Fleisch- und Eiprodukten beim Kantinen-Essen (Österreich: 68 Prozent, als gut zwei Drittel).

 

Titschenbacher verlangt verpflichtende Kennzeichnung von Kantinen-Essen. In heimischen Produkten vereinen sich Qualität, Frische, Regionalität und nachvollziehbare Herkunft – das ist das große Plus, warum beim persönlichen Einkauf in den Geschäften gezielt und vermehrt heimische Lebensmittel bevorzugt werden“, unterstreicht Titschenbacher.Und weiter: „Um auch beim Großküchen-Essen für Entscheidungsfreiheit und Vertrauen in ein gutes Essen zu sorgen, verlangt die Landwirtschaftskammer eine verpflichtende  Herkunftskennzeichnung“.

 

Rot-weiß-rote Lupe „Gut zu wissen“. Daran erkennt man auf den ersten Blick die Herkunft der verwendeten Lebensmittel in Kantinen. Auch die gesetzlichen Grundlagen sind geschaffen: „Öffentlich geführte Großküchen müssen nicht mehr die billigsten Lebensmittel, sondern können nach dem Bestbieterprinzip regionale Lebensmittel einkaufen“, so Titschenbacher. Auch das Regierungsprogramm sieht eine verpflichtende Kennzeichnung von Fleisch und Eiern bei Kantinen, sowie eine Pflichtkennzeichnung von verarbeiteten Produkten aus Fleisch und Eiern vor. Steiermarkweit werden täglich 500.000 Essen außer Haus verzehrt, österreichweit 2,5 Millionen mit steigender Tendenz.

 

Thema in anderen EU-Ländern. Transparenz bei der Herkunft der Lebensmittel und die Herkunftskennzeichnung sind ein anhaltender Trend. Sieben EU-Ländern hat die EU-Kommission ihren diesbezüglichen nationalen Vorstoß genehmigt. Seit 2017 kennzeichnet Frankreich alle Fleischprodukte, die mehr als acht Prozent Fleischanteil haben (geboren, gemästet, geschlachtet) und alle Milchprodukte mit mehr als 50 Prozent Milchanteil (gemolken, verarbeitet, abgepackt). Auch in Finnland muss das Ursprungsland bei verarbeiteten Produkten aus Fleisch und Milch angegeben werden. Italien, Portugal, Spanien, Litauen und Griechenland haben bei Milch und Milchprodukten ähnliche Kennzeichnungsregeln eingeführt. Darüber hinaus arbeitet Finnland an einer Kennzeichnungspflicht von Fleisch und Fisch für die Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. In der Schweiz ist die verpflichtende Herkunftskennzeichnung für tierische Produkte in allen Gastrobetrieben – von Kebap-Anbietern bis zu Großküchen – seit 1995 verpflichtend und unbestritten. Die Herkunft muss auf der Speisekarte oder direkt bei der Speise angegeben werden, bei Eiern ist die Haltungsform anzuführen.

 

Gesundheitslandesrat Christopher Drexler: Saisonale und regionale Produkte für die Patienten.„Als Gesundheitslandesrat ist es mein zentrales Anliegen, die Gesundheit der steirischen Bevölkerung nachhaltig zu stützen und konsequent zu verbessern. Ausgewogene Ernährung und moderate Bewegung haben einen wesentlichen Anteil an der Gesundheit der Steirerinnen und Steirer. Damit können viele Erkrankungsmerkmale, die im schlimmsten Fall zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen, frühzeitig erkannt oder sogar verhindert werden. Wir geben in der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft rund 11,5 Millionen Euro pro Jahr für den Lebensmitteleinkauf aus, davon werden zirka 80 Prozent regional eingekauft. Gerade im Krankheitsfall ist es von großer Bedeutung, dass man sich gesund ernährt. Mir ist es daher ein großes Anliegen, dass in unseren Häusern regionale und saisonale Produkte für unsere Patientinnen und Patienten eingekauft werden.“

 

Brugner: Steiermarkhof – Österreichs erste Großküche setzt nur auf regionale Lebensmittel. Nur Regionales kommt auch auf die Teller der Kursteilnehmer des Steiermarkhofes, dem Bildungshaus der Landwirtschaftskammer. „Als erste Großküche Österreichs kocht der Steiermarkhof saisonal und regional. Ein Drittel der Lebensmittel kommt von Bauern im Umkreis von 30 Kilometern, ein Drittel sind Biolebensmittel und ein Drittel kommt aus der Steiermark beziehungsweise Österreich. Jährlich werden 40.000 regionale und saisonale Mittagessen serviert“, unterstreicht Kammerdirektor Werner Brugner. Auch alle Säfte kommen aus der Region, Cola und Co. werden nicht mehr angeboten. Und: In der neuen Hofkochschule werden bei jährlich 500 Kochkursen und Kulinarik-Veranstaltungen den rund 7.500 Teilnehmern die Vorzüge heimischer Lebensmittel vermittelt.

 

ÖBB-Zugcatering: Transparenter Genuss auf Schiene. Josef Donhauser und seine mittlerweile rund 1.200 Mitarbeiter unterstützen als Österreichs größtes privat geführtes Cateringunternehmen seit März 2015 die „Gut-zu-wissen“-Initiative der Landwirtschaftskammer. Wie von der Landwirtschaftskammer empfohlen werden Fleisch und Eier mit einer rot-weiß-roten Lupe gekennzeichnet. Alleine bei der Bahn mit ihren 100 Fernverkehrszügen sind somit 1,3 Millionen Speisen pro Jahr mit einer Herkunftskennzeichnung versehen. Der Aufwand der Umstellung ist im Vergleich zu den rechtlichen Umsetzungen in der Gastronomie der vergangenen Jahre überschaubar, so Unternehmenssprecher Dietmar Trummer. Mit der saisonalen Menükarte, die vierteljährlich wechselt, erfüllt das Unternehmen die Wünsche der rund 4.000 befragten ÖBB-Fahrgäste.

 

Gut zu wissen“-Botschafter ausgezeichnet. Um für die Herkunftskennzeichnung in Gastronomie und Großküchen die Werbetrommel zu rühren, zeichnet die Landwirtschaftskammer verdiente Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft aus. Diese sind Gesundheitslandesrat Christopher Drexler, Ulli Retter, Seminar-Hotel und Bio-Restaurant (Pöllauberg), Gastwirtin Christa Wimberger (Bad Waltersdorf), Johann Spreitzhofer, Obmann Fachgruppe Hotellerie und Landhotel Spreitzhofer (St. Kathrein/Offenegg).

 

„Gut zu wissen“-Botschafterin Ulli Retter, Seminarhotel und Biorestaurant Retter, Pöllauberg:Als österreichischer Leitbetrieb für Nachhaltigkeit setzen wir voll auf die Region und auf Bio. Aufgrund unseres steigenden Bedarfs, motivieren wir immer mehr Produzenten uns mit Bioqualität zu beliefern“, sagt Geschäftsführerin Ulli Retter. Und weiter: „So entstehen wichtige innovative Kreisläufe mit regionalen Anbietern. Und weil hinter den Produkten Gesichter stehen, werden diese Lebensmittel für uns und unsere Gäste immer wertvoller. Die Qualitäts- und Wertspirale dreht sich nach oben“.

 

„Gut zu wissen“- Botschafterin Christa Wimberger, Safenhof, Bad Waltersdorf:„Seit vielen Jahren beziehen wir Gemüse, Fleisch, Wild, Käse, Eier und Milch u.a. direkt von Bauern aus der Region. Wir schaffen so mehr Wertschätzung und Mehrwert für die frischen Produkte der Bauern ums Eck“, unterstreicht Gastwirtin Christa Wimberger. Und weiter: „Für uns sind die kurzen Transportwege, die Frische und die bäuerliche Herkunft ein Vorteil. Unsere Gäste schätzen es, regionale Produkte serviert zu bekommen. Weiters stellen wir bei unseren Veranstaltungen ´Total regional´ die bäuerlichen Produzenten vor, die immer großen Applaus bekommen.“

 

Gut zu wissen-Botschafter: Hotellerie-Spartenobmann Johann Spreitzhofer, Wirtschaftskammer und Landhotel Spreitzhofer.  „Für die Gastronomie und Hotellerie ist die Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln ein Qualitätsmerkmal“, unterstreicht Johann Spreitzhofer, Fachgruppenobmann für Hotellerie in der Wirtschaftskammer. Und weiter: „Frische, regionale Produkte werden in Zukunft einen noch größeren Stellenwert bekommen und an Wert gewinnen. Wir können auf unsere Bauern sehr stolz sein, weil sie mit großer Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit und Fleiß Lebensmittel herstellen, die unsere Gäste sehr schätzen“.

 

Fotos honorarfrei, Credit: ©LK-Danner

Bild 1: Gesundheitslandesrat und Präsident Franz Titschenbacher bei der Pressekonferenz zur Herkunftskennzeichnung in Großküchen.

Bild 2: Kammerdirektor Werner Brugner, Präsident Franz Titschenbacher, Gesundheitslandesrat Christopher Drexler und Dietmar Trummer vom Großcateringunternehmen Donhauser. vrnl

Bild 3: Präsident Franz Titschenbacher (l) und Kammerdirektor Werner Brugner (r) zeichneten „Gut zu Wissen“-Botschafter aus: Ulli Retter, Christa Wimberger, Johann Spreitzhofer und Christopher Drexler.

Bild 4: Titschenbacher: „Verlangen verpflichtende Kennzeichnung von Kantinen-Essen.“

Bild 5: Christopher Drexler: „Saisonale und regionale Produkte für die Patienten.“

Bild 6: Christopher Drexler ist „Gut zu Wissen“-Botschafter. Im Bild mit Präsident Franz Titschenbacher und Kammerdirektor Werner Brugner.

Bild 7 und 8: „Gut zu Wissen“-Auslobung für heimische Lebensmittel in Kantinen.


Steiermarkhof hat als erstes Bildungshaus Österreichs eine E-Tankstelle

Presseinformation

Graz, 20. April 2018

Und: Neu eröffneter Energieschauplatz im Areal des Bildungshauses der Landwirtschaftskammer zeigt, wie man durch alternative Stromerzeugung und Eigenstromnutzung die Energiekosten auf den Bauernhöfen senken kann

 

E-Mobil-fittes Bildungshaus. „Der Steiermarkhof mit seinen jährlich 65.000 Seminarteilnehmern, ist das erste E-Mobil-fitte Bildungshaus Österreichs“, unterstreicht Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher. Während sich die Seminarteilnehmer weiterbilden, können bei der neu eröffneten E-Tankstelle mit vier Ladestationen die E-Fahrräder und E-Autos betankt werden. Die dazu gehörige, hauseigene Photovoltaikanlage erzeugt den Ökostrom, eine Speicheranlage sorgt für die ausreichende Verfügbarkeit des CO2-freien Stroms. Auch Rasenmäher „Karl“ wird mit Ökostrom betrieben und schafft somit emmissionsfrei ein gepflegtes Ambiente.

 

Auch Energieschauplatz eröffnet.„Der ebenfalls neu eröffnete Energieschauplatz mit Photovoltaikanlage, Ökostromspeicher, Wechselrichter und Smart Meter führt uns vor Augen, dass sich auf den Bauernhöfen bei alternativer Stromerzeugung und Eigenstromnutzung durch Maschinen und Geräte, die Stromkosten erheblich senken lassen und ein unverzichtbarer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann“, betont Titschenbacher. Die neue Homepage www.e-landwirtschaft.at liefert alle wichtigen Fakten zum Thema Energieeffizienz in der Landwirtschaft.

 

Purrer: Energieladenetz weiter verdichtet. Ein besonderes Highlight am Energieschauplatz sind die vier E-Ladestationen. „Diese können bei Bedarf ausgebaut werden, sodass bis zu 16 E-Autos parallel aufgeladen werden können“, erklärt Christian Purrer, Vorstandssprecher der Energie Steiermark. „Für uns ist der Ausbau der E-Ladestationen ein zentrales Projekt. Wir investieren rund 3,2 Millionen Euro in die Verdichtung des heimischen E-Tankstellennetzes. Derzeit sind rund 220 E-Tankstellen mit insgesamt 650 Ladepunkten landesweit in Betrieb. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist essenziell, um der immer weiter wachsenden Nutzung von E-Mobilität gerecht zu werden.“

 

Kontakt: Mag. Rosemarie Wilhelm, rosemarie.wilhelm@lk-stmk.at, 0316/8050-1280, 0664/1836360

 

Fotos honhorarfrei

Credit:

Bild 1: ©Energie Steiemark

Bild 2: ©LK-Musch

 

Bild 1: Die E-Tankstelle am Steiermakhof ist eröffnet. Im Bild vrnl: Christian Purrer (Vorstandssprecher der Energie Steiermark), Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher, Kammerdirektor Werner Brugner, Steiermarkhof-Leiter Dieter Frei und Andreas Mayer (Projektleiter Energieschauplatz, Geschäftsführer E1-Pfund)

Bild 2: Steiermarkhof ist erstes österreichisches E-Mobil-fittes Bildungshaus. Im Bild vlnr: Mayer, Titschenbacher, Purrer, Brugner und Frei.

 


Vernissage "Portrait Sauer"

 

Selbstporträt SAUER

 

In den Werkverzeichnissen vieler Künstlerinnen und Künstler stellt das Portrait, zumal das Selbstportrait, einen wesentlichen Aspekt des künstlerischen Schaffens dar. Die Schülerinnen und Schüler der 4. Grafikklasse der Ortweinschule haben sich in mehreren Werkblöcken mit der Thematik auseinandergesetzt.

 

Über gegenseitiges Portraitzeichnen in der Technik Weißhöhung, einer Arbeit über den Spiegel in Pastell und Fotostrecken zu »Mimik sauer« wurden unterschiedlichste inhaltliche und technische Erkundungen angestellt. Bei einem Betriebsbesuch mit Verkostung in der Essigmanufaktur Gölles in Riegersburg und über ein Referat von Universitätsprofessor Dr. E. Leitner zum Thema Geschmackssensorik gab es spannende Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Diese eröffneten einen breiten Horizont an künstlerischer Ideenfindung. Die Umsetzung erfolgte in der klassischen Technik der Pastellzeichnung/ Pastellmalerei und zeigt eine interessante Vielfalt realistischer Darstellungsweisen.

 

Bild v.l.n.r. Schülerinnen der 4 Grafikklasse Ortweinschule, Projektleiter Prof. Mag. Ossi Seitinger, Alois Gölles, Dir. DI.Dr. Manfred Kniepeiss, Kulturreferent Ing. Johann Baumgartner, MAS   

 

© Christine Kipper

Text: Ing. Johann Baumagartner, MAS


15. Tagungsmesse Graz im Steiermarkhof

15 Jahre Steiermark Convention

Genussvoll tagen in der Steiermark

Unter dem Motto „15 Jahre Steiermark Convention“ fand am 20.03.2018 die Tagungsmesse der Steiermark Convention, der Angebotsgruppe von Steiermark Tourismus im Bereich Geschäftstourismus, im Steiermarkhof in Graz statt.

Rund 140 BesucherInnen aus diversen Bereichen (wie z.B. Internat. Konzerne, Leitbetriebe, Universitäten, Agenturen, u.v.m.) konnten sich bei über 30 steirischen Ausstellern vom breit gefächerten Tagungs- und Seminarangebot und Innovativen Incentive-Ideen überzeugen und Kontakte pflegen. Bei ausgezeichneter heimischer Kulinarik wurden Kontakte geknüpft und Ideen diskutiert.

Den vollständigen Pressetext finden Sie hier.

Fotonachweis: (c) Harry Schiffer


Erste Steirische Klimaschutzgala

Ich tu´s-BildungspartnerInnen bei Klimaschutzgala ausgezeichnet

Steirische Bildungseinrichtung greifen das Thema Klimawandel auf

Der Klimawandel ist längst spürbar. Aber wer ist für den Klimaschutz zuständig und wie ist der Klimawandel aufzuhalten? Das Wissen wie es gehen könnte ist vorhanden, nun geht es darum, auch danach zu handeln und möglichst viele MitbürgerInnen zum Mittun zu bewegen. Bei der ersten steirischen Klimaschutzgala holten gestern Abend im „Steiermarkhof" in Graz die beiden Landesräte Anton Lang (Umwelt und Erneuerbare Energien) und Ursula Lackner (Bildung und Gesellschaft) positive Beispiele im Bildungsbereich vor den Vorhang. Ausgezeichnet wurden die „Ich tu´s BildungspartnerIn" in den Bereichen „Kindergärten und Schulen" und „Erwachsenenbildung". „Sie alle tragen über ihre Beispielwirkung und ihre Bildungsangebote zum Klimaschutz bei. Herzliche Gratulation den Ausgezeichneten", so die beiden Landesräte.

„Klimaschutz ist ein aktuelles Thema, das jeden Einzelnen von uns betrifft. Aus diesem Grund wurde 2010 der Klimaschutzplan Steiermark einstimmig beschlossen und 2017 mit der Klima- und Energiestrategie 2030 erweitert. Ein wichtiges Maßnahmenpaket für den Klimaschutz ist die Bewusstseinsbildung sowie die Aus- und Weiterbildung der Bevölkerung - von Kindergartenkindern bis hin zu unseren SeniorInnen", betonte Landesrat Anton Lang. Und seine Kollegin Landesrätin Ursula Lackner erklärte: „In Schulen und Kindergärten werden seit vielen Jahren spannende und zugleich lehrreiche Projekte rund um Schule, Haushalt, Mobilität, Umweltschutz oder Konsum realisiert. Neun Bildungspartner werden für ihr besonderes Engagement in Kindergärten und Schulen ausgezeichnet."

Seit 2017 arbeitet ecoversum gemeinsam mit dem „Energiedetektiv" mit Institutionen der Erwachsenenbildung zusammen. Dafür werden alle klimarelevanten Bereiche und das Bildungsprogramm analysiert. Die MitarbeiterInnen werden in hausinternen Workshops geschult und zur Implementierung von Verbesserungsmaßnahmen motiviert, ganz nach dem Motto „Vom Wissen zum Handeln". Im ersten Projektjahr haben 11 steirische Institutionen der Erwachsenenbildung, die mit unterschiedlichsten Zielgruppen arbeiten (z. B. im landwirtschaftlichen Bereich) als auch mit InteressentInnen an Allgemeinbildung im urbanen Bereich oder TeilnehmerInnen konfessioneller Bildungsangebote bewiesen, dass es zum Thema Klimaschutz viele Handlungsmöglichkeiten gibt, und dass sich alle MitarbeiterInnen persönlich einbringen können. Ist eine positive Vorbildwirkung erstmal vorhanden, ist die Weitergabe in Bildungsveranstaltungen um vieles leichter.

Die zwei „Ich tu´s Bildungsinitiativen" Klimaschutz in der Erwachsenenbildung und Klimaschutz in Kindergärten und Schulen luden Bildungsinstitutionen ein, die Themen Klimaschutz und Klimawandelanpassung an ihrem Standort, in ihre operative Arbeit und in ihr Bildungsprogramm zu integrieren. Beide Projekte sind Teil der „Ich tu´s Initiative" des Landes, die von der A15 (Energie, Wohnbau und Technik) beauftragt und koordiniert wird. Sie sollen eine kontinuierliche Bildungsarbeit für die großen Themenfelder Klimaschutz und Klimawandel unterstützen, um die steirische Bevölkerung über verschiedene Bildungseinrichtungen zu sensibilisieren. „Ich möchte meinen Enkelkindern eine lebens- und liebenswerte Umwelt hinterlassen. Rasches Handeln ist daher auf allen Ebenen der Gesellschaft gefragt.", so LR Lang.

Die Klimaschutzkoordinatorin des Landes, Andrea Gössinger-Wieser, ist überzeugt, „dass es in der Steiermark gelungen ist, dafür ein breites Angebot für die verschiedenen Zielgruppen aufzubauen. Dabei ist es nicht nur wichtig Klimawissen zu verbreiten, sondern es geht vor allem auch darum, unsere MitbürgerInnen zum Mittun zu bewegen."

 

Den vollständigen Pressetext finden Sie hier.

Fotonachweis: (c) Land Steiermark/Strasser


17.10.2017

Neueröffnung Steiermarkhof

Hier finden Sie die Einladung, den Pressetext sowie Pressefotos.

(c) Fotostudio Pachernegg


18.10.2017

Bildungs- und Ernährungsauftakt

Hier finden Sie die Einladung, den Pressetext und Pressefotos.

(c) Fotostudio Pachernegg


19.10.2017

Kulturauftakt: "Leuchtfeuer" mit Laura Stadtegger

Hier finden Sie die Einladung und Pressefotos.

(c) Foto Pachernegg


20.10.2017

Tag der Landwirtschaft

Hier finden Sie die Einladung und Pressefotos.

(c) Foto Pachernegg


21.10.2017

Louie´s Cage Percussion

Hier finden Sie die Einladung und Pressefotos.

(c) Foto Pachernegg

 

Wir danken unserem Sponser Energie Steiermark!


22.10.2017

Fest für Wetzelsdorf

Hier finden Sie die Einladung ​​​​​​​und Pressefotos.

(c) Foto Pachernegg


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